Heimatverein "Altes Amt" Eicklingen

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„Trinkwasser ist immer technisch aufbereitet“

Manche Wahrheit findet sich in – einem Wasserglas! Dr. Michael Kosinowski überraschte beim gutbesuchten Vortragsabend über Grund- und Trinkwasser mit Glasmurmeln in einem Wasserglas. Kippen, aha: Wasser folgt der Erdanziehungskraft. Zunächst wenigstens, denn in großen Tiefen wirken andere physikalische Gesetze, im Boden kennt das Nass auch andere Wege.

Zu seinem wissenschaftlichen Vortrag gehörten auch ein Blick in die Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden, und ein weiterer auf einen Nord-/Südschnitt des Voralpenlandes: Dort verschwindet ein Teil des Donauwassers unter Erding, München und Holzkirchen in Richtung Alpen. Im norddeutschen Flachland herrschen freilich völlig andere Verhältnisse. Tatsächlich komme aus einigen Wasserquellen zunächst Erdöl oder, in Moorgebieten, Methangas, und dann Wasser.

Aber, und das betonte der Geologe mehrfach, ist „Trinkwasser immer technisch aufbereitet“. Auch im Flotwedel, wo dem Grundwasser vor allem Eisen entzogen wird. Die EU bewerte die Nitratbelastung durch Gülle zu pauschal. Auch Nitrat lasse sich ausscheiden, das Trinkwasser werde dadurch allerdings teurer.

Kosinowski ging auf Gesetze und Verordnungen ein, erklärte artesische Brunnen, Bodenbeschaffenheiten, Wasserarten der Trinkwassergewinnung, Wasserschutzzonen und vielerlei mehr; seinem sehr interessanten Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an.

sff

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