Vom kleinen Waldbewohner
zum großen Steppentier

Sozusagen „im Galopp“ bewegte sich Dietrich Schmidtsdorff am jüngsten Vereinsabend durch die Geschichte der Pferde. In seinem Vortrag legte er Schwerpunkte zunächst auf Sprache, Begriffe und Sprichwörter, dann auf die Evolution: Vor gut 50 Millionen Jahren trat das damals etwa katzengroße, mehrzehige Pferd als kleiner, scheuer Waldbewohner in die Welt. Daraus wurde über Wildpferdformen in der Steppe der Vierbeiner, den wir heute kennen, groß, mit Hufen, aber eigentlich noch immer ein Fluchttier. Wie das Zebra, das zusammen mit dem Esel zur Pferdefamilie gehört.

Er streifte die abnehmende Bedeutung des Pferdes als Arbeitstier und die wachsende im Pferdesport – insbesondere durch Mädchen und Frauen. Die Przewalski-Pferde auf der Hornbosteler Hutweide (heute), die Zahl der Pferde in der Amtsvogtei Eicklingen (1804) und das auf einer Münze Celle überspringende Welfenross (1654) führten in die engere Heimat.

Den Abschluss machten pferdeähnliche Wesen wie Einhorn, Pegasus und Zentaur aus Mythologie und vergangenen Glaubenswelten.

Vortrag im März:
Geschichten vom Pferd

Vortrag im Februar:
Zugunglück von Eschede

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