Heimatverein Altes Amt Eicklingen

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Klages propagiert Nachbau von Zweiständerhäusern

Ohne Liebe geht es nicht, sonst hat man nur Ärger. Mit diesem Geständnis eröffnete Dietrich Klages seinen Vortrag über „Zweiständerfachwerkhäuser – eine Besonderheit im Flotwedel“.

Seit vielen Jahren pflegt der Lehrer und ehemalige Vorsitzende des Kulturkreises Fachwerk im Celler Land diese Liebe. Begonnen hatte seine innige Beziehung zum Niedersächsischen Hallenhaus mit einem Kauf: Ende der siebziger Jahre hatte er sich in Oppershausen in ein Zweiständerhaus aus der zweiten Hälfe des 16. Jahrhunderts verguckt. Er erwarb es für 7000 Mark, baute es ab und in Osterloh wieder auf. Er zeigte Bilder vom Aufbau, erläuterte Details der alten Baukunst, die die Zimmerleute früher nur mündlich weitergegeben haben.

Klages stellte mehrere Zwei-, Drei- und Vierständerhäuser rund um Eicklingen vor. Allerlei Fachbegriffe fielen, wie Luchtbalken, Stummelständer, Schnurschläge. Näher ging er auf den Goldenen Schnitt und die uralte Bedeutung der Zahl 52 ein, beides Konstruktionsmerkmale im Niedersachsenhaus. Ferner berichtete Dietrich Klages über das Bemühen, Investoren für eine entwickelte moderne Version des Hallenhauses zu finden, das ökologisch und energetisch viel zu bieten hat.

Was mit Schwedenhäusern gehe, sei auch mit dem Zweiständerhauses möglich. Seine Liebe teilt Klages nicht nur mit Gleichgesinnten und Vereinsmitgliedern, sondern auch mit Schulklassen, wie auf vielen Bildern zu sehen war. Und schließlich kennt man ihn und seinen Kreis vom Historischen Dorfmarkt in Altencelle. Ein schöner wie lehrreicher Abend!

[sff]

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